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Verkehr in Griechenland
Schnell und bequem unterwegs
Ob mit dem eigenen Auto oder dem Mietwagen: An die griechischen Verkehrsverhältnisse muss man sich erst gewöhnen. Aber keine Angst: Das geht schnell. Wenn die Straße breit genug ist, wie zwischen Patras und Korinth, fährt man rechts von der weißen Linie am rechten Fahrbahnrand und macht so Platz für schnellere Fahrzeuge. Auch auf der Autobahn wird gerne auf dem Standstreifen gefahren; wundern Sie sich also nicht, wenn Sie dort rechts überholt werden. Die Fahrspuren gelten vielen Autofahrern wohl eher als eine Art Vorschlag, wo man fahren und überholen kann. Hüten Sie sich freilich davor, zu "griechisch" fahren zu wollen: Eigentlich gelten in Griechenland die gleichen Verkehrsregeln wie im übrigen Europa.
Richten Sie sich darauf ein, dass Sie auf die anderen Verkehrsteilnehmer mit aufpassen müssen, weil man nie weiß, was sie im nächsten Moment machen (oder ob nicht tatsächlich nach der Kurve eine Ziegenherde auf der Straße steht). Die gute Nachricht: Dafür passen die Anderen auch mehr auf Sie auf. Nach kurzer Zeit hat man sich jedenfalls an den südländischen Fahrstil gewöhnt und fährt (im wahrsten Sinne des Wortes) gut damit.
Mietwagen finden Sie in jedem größeren oder touristisch angehauchten Ort. Falls Sie schon von Deutschland aus einen Mietwagen mieten wollen, haben wir Links zu Mietwagenanbietern hier für Sie zusammengestellt:
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Sixt (
www.sixt.de ) hat spezielle Konditionen für ADAC-Mitglieder, sowie spezielle Internet-Tarife.
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Holiday Autos
www.holidayautos.de bietet eine breite Palette von Griechenland-Angeboten. NEU: Sie können holidayautos-Mietwagen bei uns
hier online buchen.
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Neu (zumindest für uns) ist erento, ein Online Marktplatz für Mietartikel. Dort kann man unter anderem Mietautos, Wohn- und Reisemobile, sogar Wohnwagen oder auch nur eine Dachbox mieten:
Reisemobile mieten bei erento.com.
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Wichtig: Der griechische Automobilclub ELPA betreibt einen Pannenservice, den man unter der Telefonnummer 104 Tag und Nacht erreichen kann ( www.elpa.gr ). ELPA kooperiert mit dem ADAC ( www.adac.de ) und anderen deutschen Automobilclubs.
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Übrigens: Die griechischen Nummernschilder enthalten nur jene griechischen Buchstaben, die es auch in unserer lateinischen Schrift gibt - damit auch Touristen sie lesen können. Empfehlen können wir den Beitritt zu einem Automobilclub: Auf Kreta hatten wir eine Autopanne (natürlich in einer abgelegenen Gegend), weil wir Wasser im Tank hatten und da war unser Automobilclub sehr hilfreich. Nicht selten setzen Tankstellen ihren zu groß dimensionierten Tanks Wasser zu. Tipp: Lieber nur bei Markentankstellen auftanken.
Wer nicht selbst fahren möchte, nimmt am besten den Bus: Die Fernreisebusse (KTEL, www.ktel.org) fahren praktisch überall hin und sind sehr komfortabel. Auf den griechischen Inseln sind die Busfahrpläne an die der Fährschiffe angepasst.
Die meisten Fähren zu den griechischen Inseln erreicht man von Piräus aus, auch Rafina (Ostattika) ist ein großer Hafen für innergriechische Verbindungen. Weil die Zahl der möglichen Fährverbindungen sehr groß ist, empfehlen wir Ihnen, die Suchmaske von Aferry.de zu nutzen. Hier wird man sehr schnell fündig, welche Fähre einen wann zu seinem Urlaubsziel bringt:
Verbessert hat sich in Griechenland die Situation bei Bahnreisen (Griechische Staatsbahnen OSE, http://www.ose.gr/echome.asp?lang=2). Die Linie zwischen Patras und Athen beispielsweise wurde ausgebaut und wird nun von modernen Zügen bedient. Wenn sich übrigens einer Ihrer Mitreisenden bekreuzigt, kann das damit zu tun haben, dass jetzt ein vermeintlich gefährliches Streckenstück kommt (oder dass Sie gerade an einer Kirche vorbeigefahren sind).
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